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Theater eins
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Dieser erste Band der gesammelten Theaterstücke Thomas Jonigks enthält die Stücke Von blutroten Sonnen, die am Himmelszelt sinken, Du sollst mir Enkel schenken, Rottweiler, Täter und das Libretto Heliogabal, geschrieben in den 90er Jahren, uraufgeführt zwischen 1994 und 2003. Mit ihnen und ihrem Autor etablierte sich neben Werner Schwab und Elfriede Jelinek eine dritte, durch ihren unverwechselbaren Sprachstil erkennbare Stimme auf den deutschsprachigen Bühnen. Jonigks Thema in den ersten Stücken ist die Familie als Tatort: sei es der sexuelle und emotionale Missbrauch an den Kindern (in Täter), sei es der Anpassungsdruck auf den schwulen Sohn (Du sollst mir Enkel schenken), sei es das Weiterleben faschistischer Rollenbilder (Rottweiler) - und das alles in einer Sprache von grotesker Komik, bei der einem allerdings öfter das Lachen im Hals steckenbleibt. Jonigks Bühnenwerk, schreibt Ute Nyssen in ihrem fundierten Nachwort, reflektiert die Tendenzen des derzeitigen Theaters - beispielsweise dessen extreme Angst vor starken Gefühlen oder gar Pathos, die Neigung zur Randgruppenperspektive -, ohne diesen Tendenzen einfach nachzugeben. Zumindest den moralischen Anspruch, der selbstverständlich von Emotionen untrennbar ist, auf der Bühne aber vorwiegend an die Darstellung von Einzelschicksalen gekoppelt war (von den Klassikern bis zu Koltès), diesen Anspruch versucht Jonigks Theater aus dem Fundus der großen dramatischen Tradition zu retten und dem heutigen Theater entgegenzusetzen. Mit der Genehmigung zum Lachen macht er das etwas leichter.

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Stand: 07.11.2017
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Arbeit am Theater - Eine Diskursgeschichte der ...
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Das Verhältnis von Kunst und Arbeit lässt sich über den Diskurs zur Theaterprobe fokussieren: im Sinne einer Arbeit am Theater. Für den Zeitraum vom ausgehenden 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart untersucht Annemarie Matzke, wie Prozesse des Probens in der jeweiligen historischen und kulturellen Konstellation Konzepte von Theater hervorbringen und in welchem Wechselverhältnis sie zu einem jeweils zu bestimmenden historischen Arbeitsbegriff stehen. Dieses grundlegende Werk zur Geschichte und Theorie der Theaterprobe zeigt, wie sich anhand des Proben-Diskurses die Verfahren und Techniken theatralen Produzierens - von Goethe über Stanislawski und Brecht bis hin zu Heiner Müller und René Pollesch - analysieren lassen. Annemarie Matzke (Prof. Dr.) ist Professorin für aktuelle Formen des Gegenwartstheaters an der Universität Hildesheim. Ihre Forschungsgebiete sind Geschichte und Theorie der Theaterprobe, Schauspieltheorien, theatrale Raumkonzepte, Improvisation sowie Tanz- und Bewegungskonzepte. Als Mitglied der Gruppe »She She Pop« erarbeitet sie seit 1994 freie Theaterproduktionen (u.a. »Warum tanzt ihr nicht?«, »Die Relevanz-Show« und »Testament«).

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Theater hassen - Eine dramatische Beziehung
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Damit das Theater bleiben kann, was es war, muss es sich ändern. »Theater hassen« ist eine Streitschrift gegen und für das Theater, eine Totenrede und ein Liebesbrief, eben Ausdruck einer dramatischen Beziehung. Fahle Gespenster schleichen über die Bretter, die früher die Welt bedeuteten, heute aber nur mehr morsch knarzen. Das Theater verrennt sich in einer Nische, die niemanden interessiert. Verzweifelt holt es Flüchtlinge auf die Bühne oder zwingt die Zuschauer zum Mitmachen. So verkommt es zum Kabarett und zum Kindergarten. Außerdem ist es enorm unpraktisch: abhängig von Subventionen, trotzdem teuer, unverwandt elitär, nur heuchlerischer als früher, unbequem - weder kann man Popcorn essen noch auf die Toilette gehen. Es gibt jede Menge Gründe, das Theater zu hassen. Man ist es ihm sogar schuldig, besonders, wenn man es liebt. Jan Küveler, 1979 geboren, lebt in Berlin und leitet im Feuilleton von »Welt« und »Welt am Sonntag« das Theaterressort. In den Nullerjahren hielt er sich zu Studienzwecken in New York auf. Seine Doktorarbeit über jugendliche Romanhelden, die sich der Reife verweigern, litt lange selbst unter Entwicklungshemmung. Inzwischen ist sie fertig.

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Crazy days - und viel Theater - Eine deutsch-en...
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Als Janas Eltern ihr verkünden, dass die Familie in die USA ziehen wird, ist sie alles andere als glücklich. Wie soll sie mit ihren spärlichen Englischkenntnissen bloß in der Highschool von Denver klarkommen? Und ganz ohne ihre beste Freundin? Überhaupt scheint Amerika nicht gerade für Jana gemacht zu sein - alles ist so anders und so groß! Doch dann taucht der Nachbarsjunge Jake auf, und plötzlich spielt in Janas Leben etwas ganz anderes eine Rolle: Schultheater - und ihre erste Liebe. Daniel Quinlan, geboren 1979 in Chicago, studierte Physik und arbeitete als Lehrer, Übersetzer und DJ in den USA und Deutschland. Seine Koautorin lernte er 2000 auf einem deutsch-amerikanischen Austausch kennen. Stefanie Schulz, Jahrgang 1978, studierte Englisch in Göttingen und den USA, bevor sie 2003 Deutschlehrerin an einer amerikanischen Universität wurde. Dieser Job brachte sie auf die Idee, eine deutsch-englische Geschichte zu erzählen. Ihre Doktorarbeit schrieb sie über amerikanisches Theater.

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Die Ordnung des Theaters - Eine Soziologie der ...
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Theater direction is today more unfettered, the sphere of artistic possibilities more open, than ever before. Creative chaos on all sides? Not really. Denis Hänzi investigates how old ideals and new realities in the German-language theatrical landscape are deriving from the interplay between individual working methods and institutional configurations. Extrapolating on Bourdieus concept of habitus/field, he develops a theory of charisma which provides an innovative approach to the analysis of contemporary artistic worlds. That the »order of the theater« bears visible traits of a culture of success which appears to consolidate the male dominance in directing is just one of the illuminating findings that makes this book fascinating for theater-makers and theater-goers alike. Denis Hänzi (Dr. rer. soc.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie an der Technischen Universität Darmstadt. Sein Interesse gilt geschlechter- und kultursoziologischen Fragen sowie der Analyse von Berufsfeldern und Habitusformationen.

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Ein königliches Theater - Kriminalroman
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Pisa, 1900: Zu Ehren von König Vittorio Emanuele III. soll Puccinis »Tosca« uraufgeführt werden. Doch die neue Oper enthält einigen politischen Sprengstoff, und ausgerechnet Ruggero Balestrieri, ein berüchtigter Anarchist, soll den Cavaradossi singen. Als dieser in der Premiere nicht nur zum Schein, sondern tatsächlich mit einem Gewehr exekutiert wird, droht eine Revolte. Ein Mord in der Gegenwart des Königs! Es gibt nur einen Mann, der Licht in das Dunkel der Ermittlungsarbeiten bringen kann: Ernesto Ragazzoni, seines Zeichens Dichter, Übersetzer und Journalist aus Rom, dessen Humor sich selbst bei der Aufklärung einer so ernsten Sache wie Mord als durchaus hilfreich erweist ... Marco Malvaldi, geboren 1974 in Pisa, arbeitete bis vor Kurzem als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät für Chemie der dortigen Universität. Mit seinen Krimis um die vier alten Männer und den sympathischen Barbesitzer Massimo avancierte er zum Bestsellerautor. Daneben veröffentlichte er mehrere davon unabhängige Krimikomödien. Marco Malvaldi lebt als freier Autor mit seiner Frau und zwei gemeinsamen Kindern in seiner Geburtsstadt.

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Stand: 07.11.2017
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Cargo Theater
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Stand: 07.03.2018
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Cargo Theater
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Theater der Erfahrungen - Altes Eisen
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Stand: 21.05.2018
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Theater Total - ROMEO & JULIA
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Stand: 20.05.2018
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