Angebote zu "Meyerholds" (5 Treffer)

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Die materialistisch-dialektische Fundierung des...
56,95 € *
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Der Autor versucht, Brechts episches Theaterkonzept als ein zweidimensionales theatralisches Kommunikationssystem zu etablieren, indem er den beiden Momenten Verfremdung und Gestus eine theatergeschichtlich begründete Bedeutung zuweist. Dadurch wird vor allem die einseitige Betonung des V-Effekts innerhalb der Brechtschen Theatertheorie relativiert. Der Versuch, den Stellenwert des Gestus-Begriffs für die Systematisierung des Theaterkonzepts festzuschreiben, stellt eine Distanzierung von der üblichen, auf dem passiven Reproduktionsprozeß beruhenden Herangehensweise dar. Darüber hinaus wird der Gestus-Begriff auf die makroskopische Dimension der klassischen Theateravantgarde erweitert und mit avantgardistischen Theaterkonzepten, u.a. Meyerholds "Biomechanik" und Artauds "Theater der Grausamkeit", konfrontiert. Der Gestus-Begriff festigt die Sonderstellung des epischen Theaterkonzepts Brechts innerhalb der Theateravantgarde.

Anbieter: Dodax
Stand: 03.06.2020
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Das Theater Meyerholds und die Biomechanik
36,90 CHF *
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Das Buch beschreibt die historische Entstehung und die wichtigsten Prinzipien von Meyerholds Ausbildungs-und Spielsystem für Schauspieler– die 'Biomechanik'. Versehen mit zahlreichen Dokumenten und Fotos aus dem Meyerhold-Archiv sowie mit vielen weiteren Materialien (u. a. Texte von Sergej Eisenstein zur 'Biomechanik') bietet das Buch die Möglichkeit, in die Methode Meyerholds und den umfangreichen theaterhistorischen Kontext der 'Biomechanik' einzudringen. 'Dokumente über das biomechanische Laboratorium, über die Übungen und Etüden der Meyerhold-Schulen und -Studios. Herausragende Bedeutung haben die Vorlesungsmitschriften Eisensteins. Die neue Schauspielästhetik wird endlich ohne Umwege zugänglich.' Neue Zürcher Zeitung

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 03.06.2020
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Der Chor im Theater des 20. Jahrhunderts
127,90 CHF *
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Der Chor war zentrales Element des antiken Theaters. In der Neuzeit stellte er für Dichter, Theatermacher und Publikum meist ein grosses Hindernis bei der Rezeption antiker Stücke dar. Im Sprechtheater des 20. Jahrhunderts fand dieses fremde Theatermittel jedoch verstärkte Aufmerksamkeit. In der vorliegenden Arbeit werden Probleme und Chancen des Chorgebrauchs in der Theaterpraxis des 20. Jahrhunderts erörtert. Ausgehend von einer formalen Definition des Chores in der griechischen Tragödie und Komödie und nach einem Überblick über den Umgang mit dem Chor im Theater der Neuzeit, wird in acht Kapiteln, in deren Mitte jeweils eine Inszenierung oder ein Drama stehen, eine Typologie des Theaterchores im zu Ende gehenden Jahrhundert entworfen - im Zentrum steht dabei das deutsche Theater. So behandelt der Autor am Beispiel Max Reinhardts den inzwischen höchst problematischen Massenchor, anhand von Vsevolod Meyerholds Inszenierung von Gogols »Revisor« erörtert er den komischen Chor, Peter Weiss' »Marat/Sade«-Drama wird als wichtiges Beispiel für einen spielerisch eingesetzten Chor verstanden. Im Theater der Gegenwart spielen, so die Beobachtung, der Chor bzw. chorische Formen bei Frank Castorf, Einar Schleef oder Christoph Marthaler eine zentrale und doch jeweils ganz unterschiedliche Rolle. Insgesamt zeigt sich, dass der Chor ein lebendiges, gegenwärtiges Theater auf vielfältige Weise zu bereichern vermag. Dabei stellen gelungene Chöre in Antikeninszenierungen weiterhin eher die Ausnahme dar. Gerade im Theater der 90er Jahre, beginnend jedoch schon bei Brechts flexiblem Umgang mit dem Chor, gibt es vielfältige Chorformen, die inhaltlich häufig in keiner Verbindung zur Antike mehr stehen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 03.06.2020
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Der Chor im Theater des 20. Jahrhunderts
109,95 € *
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Der Chor war zentrales Element des antiken Theaters. In der Neuzeit stellte er für Dichter, Theatermacher und Publikum meist ein großes Hindernis bei der Rezeption antiker Stücke dar. Im Sprechtheater des 20. Jahrhunderts fand dieses fremde Theatermittel jedoch verstärkte Aufmerksamkeit. In der vorliegenden Arbeit werden Probleme und Chancen des Chorgebrauchs in der Theaterpraxis des 20. Jahrhunderts erörtert. Ausgehend von einer formalen Definition des Chores in der griechischen Tragödie und Komödie und nach einem Überblick über den Umgang mit dem Chor im Theater der Neuzeit, wird in acht Kapiteln, in deren Mitte jeweils eine Inszenierung oder ein Drama stehen, eine Typologie des Theaterchores im zu Ende gehenden Jahrhundert entworfen - im Zentrum steht dabei das deutsche Theater. So behandelt der Autor am Beispiel Max Reinhardts den inzwischen höchst problematischen Massenchor, anhand von Vsevolod Meyerholds Inszenierung von Gogols »Revisor« erörtert er den komischen Chor, Peter Weiss' »Marat/Sade«-Drama wird als wichtiges Beispiel für einen spielerisch eingesetzten Chor verstanden. Im Theater der Gegenwart spielen, so die Beobachtung, der Chor bzw. chorische Formen bei Frank Castorf, Einar Schleef oder Christoph Marthaler eine zentrale und doch jeweils ganz unterschiedliche Rolle. Insgesamt zeigt sich, daß der Chor ein lebendiges, gegenwärtiges Theater auf vielfältige Weise zu bereichern vermag. Dabei stellen gelungene Chöre in Antikeninszenierungen weiterhin eher die Ausnahme dar. Gerade im Theater der 90er Jahre, beginnend jedoch schon bei Brechts flexiblem Umgang mit dem Chor, gibt es vielfältige Chorformen, die inhaltlich häufig in keiner Verbindung zur Antike mehr stehen.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 03.06.2020
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