Angebote zu "Paris" (6 Treffer)

Max Steiner - Marjorie Morningstar - Soundtrack...
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(RCA) 14 tracks Marjorie Morningstar, dieser großäugige, aber hartnäckige kleine Upper West Sider, der Captain Queeg in Herman Wouks Gal-Lie der fiktiven Kreationen folgte, wurde nun von Warner Bros. wirklich zum Leben erweckt, mit Natalie Wood als Marjorie und Gene Kelly als dem schwer fassbaren Objekt ihrer romantischen Träume, Noel Airman. Dies ist eine Geschichte einer besonderen Welt, treu und liebevoll interpretiert, aber auch eine Geschichte mit universellen Werten und Anwendungen. Um den Song zum Thema zu schreiben, wurde das Expertenteam von Sammy Fain und Paul Francis Webster hinzugezogen. Um die Partitur zu schreiben, wählte der Produzent Milton Sperling den angesehenen Max Steiner. Dabei wählte er einen Komponisten aus, der fast fünfzig Bilder zu seiner Ehre hatte. Steiner, geboren in Wien, studierte an der Kaiserlichen Akademie und schrieb und dirigierte mit vierzehn Jahren seine erste Operette. Es lief ein Jahr lang im Orpheum. 1904 ging er nach London, wo er sieben Jahre lang in verschiedenen Theatern dirigierte. Dann kam ein Aufenthalt an der Alhambra in Paris, wo Florenz Ziegfeld ihn hörte und ihn überredete, nach Amerika zu kommen, um mehrere Follies zu machen. Hollywood war der unvermeidliche Folgeschritt; er ging 1929 dorthin. Er wurde vom König von Belgien ausgezeichnet und hat mehr europäische Auszeichnungen erhalten, als er sich erinnern kann.

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Stand: 07.06.2019
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The Petards - Pet Arts (2-LP)
29,95 € *
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2-LP-180g Set, Klappcover, 15 tracks • Wiederveröffentlichung des vierten und letzten Albumprojekts von einer der innovativsten deutschen Bands jener Tag, den Petards. • Aufgenommen im berühmten Dierks-Studio in Stommeln. • Doppel-LP mit starken, ausgedehnten psychedelischen Stücken. • Das expertimentellste Album der Petards, eine der besten deutschen Rock-Produktionen jener Tage. • Neuauflage im Originalcover. Sorgfältig von Marlon Klein von Kopien der Originalbänder für unsere 180-Gramm-Pressung neu gemastert. 1970 war ein ausgefülltes und spannendes Jahr für die Petards alias Klaus und Horst Ebert, Roger Waldmann und Arno Dittrich. Sie hatten mit ‚Hitshock’ ein erfolgreiches Album veröffentlicht, in Bremen und im Ruhrgebiet Theater gespielt; sie waren im legendären ‚Olympia’ in Paris aufgetreten und hatten nebenbei rund 150 Konzerte absolviert. Noch mehr Statistik gefällig? Die Band war 1970 sage und schreibe 800mal im Radio vertreten, und natürlich landete die Band in den einschlägigen Jahres-Polls der damaligen Musikpresse überall auf vorderen Rängen! Von November bis Dezember 1970 war die Band wieder im Studio, um ihr viertes Album aufzunehmen. Ihr Label Liberty hatte ihnen großzügig ein Doppelalbum ausgegeben, vier LP-Seiten mussten gefüllt werden. Kein Problem für das kreative Brüdergespann Klaus und Horst Ebert, die wiederum für sämtliche Tracks verantwortlich zeichneten. Die Band war dieses Mal nicht wie bei den Platten zuvor im Münchener Trixi Studio untergebracht, sondern hatte sich beim Sound-Guru Dieter Dierks im angesagten Dierks-Studio in Stommeln einquartiert. Siggi Loch war bei den Aufnahmen nicht anwesend, die Band und hier besonders Klaus Ebert fungierten selbst als Produzenten. Das Resultat war das experimentellste Album der Band, ein buntes Kaleidoskop mit starken psychedelischen Tracks. Die Songs gerieten länger und ausgefallener, die Radiotauglichkeit der früheren Alben war der Band inzwischen egal. Sie hatten Spaß und probierten aus was möglich war. Ein tolles Album, das sicherlich mit zum Besten gehört, was seinerzeit aus deutschen Studios auf den Markt kam. ‚Pet Arts’ erschien am 31. März 1971. Zu diesem Zeitpunkt hatte Klaus Ebert, der geniale Antreiber der Band, die Petards bereits verlassen und war als Produzent zur Metronome nach Hamburg gewechselt. Die Band hatte bis hierhin eine Menge erreicht, hunderte von Konzerten, tolle Platten, aber der ganz große Durchbruch war ihnen trotz aller Bemühung nicht gelungen. Klaus Ebert zog den bequemen Produzentensessel einer weiteren unsicheren Karriere vor. Ein heftiger Schlag für die Band, weder Ray King noch Bernd Wippich, die Klaus Ebert folgten, konnten ihn adäquat ersetzen. Ein weiteres Album, das die Band Ende 1971 bei Dieter Dierks einspielte, wurde von Liberty erst gar nicht veröffentlicht und erschien erstmals 1981 unter dem Titel ‚Burning Rainbows’ bei Bear Family Records. 1972 war dann Schluss, die Petards lösten sich auf. Am 4. März war der 1000. Auftritt, am 3. September 1972 fand der letzte Gig der Band im ‚Western Saloon’ in Wiesbaden statt. Die Petards waren Geschichte, unvergessen bleiben sie bis heute! Bear Family veröffentlicht dieses gesuchte Doppelalbum erstmals wieder im Original-Artwork auf 180 Gramm schwerem Vinyl. Mit ‚Pet Arts’ schließen wir die kleine Vinyl-Anthologie mit Wiederveröffentlichungen der vier Originalalben der Petards auf Bear Family ab. Tom Redecker ebenfalls erhältlich: BAF 18046 A Deeper Blue BAF 18047 The Petards BAF 18048 Hitshock

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Stand: 16.08.2019
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Lou van Burg - Freunde fürs Leben - 50 große Er...
12,95 € *
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(2015/Music Tales) 50 tracks. Aufnahmen von 1954-1962. Lou van Burg wurde am 25.08.1917 im niederländischen Den Haag geboren. Er begann seine Karriere als Sänger und Entertainer in verschiedenen Pariser Nachtlokalen. Er veröffentlichte einige Platten in französischer und deutscher Sprache, bis ihm mit ´Nicolo, Nicolo, Nicolino´ sein erster Hit gelang. 1958 hatte Lou van Burg mit ´Jede Sekunde ein Schilling´ beim ORF seine erste Fernsehshow. Das Duett ´Ich möchte dich so gern verwöhnen´ mit Barbara Kist, bekannt aus dieser TV-Show, wurde ebenfalls ein Erfolg für Lou van Burg und erreichte Platz 24 in der deutschen Hitparade. Einen weiteren Charterfolg konnte Lou van Burg mit ´Allerhand, allerhand´ (1954 Platz 14) feiern, seine Single ´Freunde fürs Leben´, die deutsche Version von ´Down By The Riverside´ kam 1960 bis auf Platz 8 und ´Katerina´ schaffte es 1962 sogar bis auf Platz 7. Ab 1964 moderierte Lou van Burg die ZDF-Show Der goldene Schuss mit überragendem Erfolg. Sein Ausruf ´Wunnebar´ wurde zu seinem Markenzeichen. Das Publikum nannte ihn liebevoll ´Onkel Lou´. Das ZDF beendete 1967 die Zusammenarbeit, als sein außereheliches Verhältnis mit seiner TV-Assistentin bekannt wurde. Die folgenden 9 Jahre arbeitete er als Conférencier beim Zirkus Althoff, bis er in den 70er Jahren zum ZDF zurückkehrte, wo er diverse TV-Shows moderierte. In den letzten Jahren seiner Karriere war er am Millowitsch Theater in Köln engagiert und arbeitete für verschiedene Radiosender. Am 26.04.1986 starb Lou van Burg an den Folgen einer Leukämie, an der er viele Jahre gelitten hatte. Er wird seinem Publikum als ´Mr. Wunnebar´ und ´Onkel Lou´ in guter Erinnerung bleiben.

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Stand: 25.04.2019
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Various - Sinfonie der Sterne - Die 20er Jahre ...
15,95 €
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1-CD mit 28-seitigem Booklet, 25 Einzeltitel, Spieldauer 74:21 Minuten. POLYDOR - ein Name ist Legende. Seit den ´Goldenen Zwanzigern´ drehen sich Schellacks, später Vinyl und Compact Discs unter dieser Weltmarke, anfangs mit verschiedenenfarbigen Labels, seit Beginn der 50er Jahre mit dem unverwechselbaren Orange-Label und den kleinen Sternchen oder mit dem seit 1963 eingeführten Polydor-Rot. Sinfonie der Sterne - 20er Jahre Die Vergangenheit klingt dumpf und weit entfernt, als käme sie durch eine Wand gekrochen. Als die Schallplattenmarke Polydor nämlich vor einem guten Dreiviertel Jahrhundert ans Werk geht, wird Musik noch mechanisch durch armlange Trichter aufgefangen und auf die schweren, schwarzen Schellackscheiben gepresst. Doch schon Mitte der 20er Jahre kommt das elektro-akustische Aufnahmeverfahren zum Einsatz. Seitdem wird der Ton deutlich besser. Vieles wird während der ´´goldenen 20er Jahre´´ explosionsartig besser, moderner, schneller, lauter. Die Inflation ist mit dem Ausklingen des Jahres 1923 gestoppt. Ein Kilo Kartoffeln kostet acht Pfennige, ein Laib Brot 40 Pfennige, - und nicht mehr einige Milliarden Mark. Auf ein ´´Kommissbrot´´ müssen die meisten Deutschen allerdings schon länger sparen. So nennt der Volksmund den ersten deutschen Kleinwagen, den die Firma Hanomag seit 1926 für 2.400 Reichsmark anbietet. Wer es sich leisten kann, hat ein auch einen Radioempfänger, vielleicht sogar ein Grammophon zu Hause, über das Max Kuttner schwärmt, es mache so schön Trara und sei gar eine Sensation. Ein Arbeiter verdient in jener Zeit allerdings nur 30 Mark die Woche und muss vorerst auf derlei Luxus verzichten. In Berlin tobt in diesen Jahren das Leben wie in keiner anderen europäischen Metropole. Berlin ist groß, hektisch, sündig, vital, weltoffen. Die deutsche Reichshauptstadt läuft Paris, Wien und London alsbald den Rang ab und wird zum größten Film-, Musik-, Operetten- und Vergnügungszentrum Europas. In Berlin spielt die Musik: Revue- und Operettentheater, Kinos (allerdings noch stumm), Kleinkunstbühnen und Kabaretts, Schauspielhäuser und Tanzcafés locken schon am Nachmittag, erst recht aber in der Nacht die Amüsierhungrigen und Tanzwütigen (Charleston und Shimmy) aus aller Welt an. Das kulturelle Leben der Stadt blüht. Hier wird in jenen Tagen der Violinschlüssel häufiger gebraucht als der Hausschlüssel, wie der Operettenbuffo Richard Tauber es ausdrückt. Mitten drin, zwischen Verkehrschaos und Leuchtreklamen, Musik und Theater, residiert die Deutsche Grammophon Gesellschaft. Das Bürogebäude ist an der Markgrafenstraße gelegen, unweit des Gendarmenmarkts. Unter dem Dach der Polyphon, ihrer Eigentümerin, schickt die traditionsreiche Schallplattengesellschaft als ihre neue Exportmarke Polydor ins Rennen. Der Startschuss fällt im Sommer 1924. Ob Schlager oder Tanzmusik, Klassik oder Couplet: das Polydor-Männchen mit den zwei Trichtern, das das Plattenetikett ziert, bringt die neuen Töne ins Ausland. Im Inland hingegen drehen sich die Aufnahmen der Deutschen Grammophon weiterhin um den Foxterrier Nipper, den die Welt durch das Bildzeichen ´´Die Stimme seines Herrn´´ kennt. ´´Po-ly-dor´´, diese drei Silben gehen einem nicht nur geschmeidig über die Lippen, sie klingen auch gleich viel internationaler als ´´Deutsche Grammophon´´. Polydor ist ein ursprünglich griechischer Eigenname, belegt schon in der Homers ´´Ilias´´, und hat die Bedeutung ´´viele Gaben´´. Der Name ist gut gewählt: er passt genauso zu Klassikeinspielungen wie zu den vielen neuen Schlagern der Zeit, die mit ihren eingängigen Melodien den Zeitgeist einfangen. In dieser Frühphase der deutschen Popmusik übertreffen sich diese Tagesschlager im übrigen an Originalität und Esprit. Die Popularisierung der Schallplatte im allgemeinen und der Marke Polydor im besonderen ist eng mit der wachsenden Bedeutung der Tanzorchester verknüpft. Zumeist sind diese Orchester nach ihren Leitern benannt, häufig führen sie das Wort ´´Jazz´´ im Namen. Das klingt gut, ist aber im Grunde eine Anmaßung. Zwar keimt seit dem Beginn der 20er Jahre in der Tat das Jazzfieber in Europa, doch die weitaus meisten Formationen spielen höchstens vom amerikanischen Jazz beeinflusste Musik. Dem Publikum ist das egal. Die Bandleader, die in den großen Berliner Grand Hotels und Ballhäusern den Tanzbetrieb am Laufen halten, werden zu den prominenten Zeremonienmeistern des gesellschaftlichen Lebens. Viele von ihnen finden bei der Grammophon/Polydor – zumindest zeitweise – eine

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Stand: 19.02.2019
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Hans-Martin Majewski - Film-Jazz
15,95 €
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13,95 € *
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1-CD mit 44-seitigem Booklet, 23 Einzeltitel. Spieldauer ca. 68 Minuten. Kein (Film-) Komponist erhielt so oft den Bundesfilmpreis wie der 1997 verstorbene Hans-Martin Majewski . Er dürfte der wohl vielseitigste und schaffensreichste Filmkomponist der deutschen Nachkriegszeit sein. Für über 200 Spielfilme, aber auch für Kultur-, Dokumentar-, Industrie- und Fernsehfilme sowie für Hörspiele, Kabarett und Theater hat Hans-Martin Majewski die Musik geschrieben. Hans-Martin Majewskis Vielseitigkeit: Er arbeitete für Filme unterschiedlichster Genres – und Hans-Martin Majewski bediente und bereicherte sie mit einer enormen, hochqualitativen Bandbreite von Klassik bis zum Jazz. Für seine Produktionen verpflichtete Majewski namhafte Orchester, in deren Reihen viele exzellente Jazz-Musiker standen. Für diese CD wurden seine besten und bekanntesten Jazz-Kompositionen ausgewählt. Die Filme, aus denen die Musiken stammen: ´Bumerang´ (mit Hardy Krüger ), ´Menschen im Hotel´ ( Heinz Rühmann ), ´Der Mann im Strom´ ( Hans Albers ), ´Scampolo´ ( Romy Schneider ), ´Rheinberg´ ( Cornelia Froboess ), ´Der Besuch´ ( Ingrid Bergman ), ´Die goldene Pest´ und natürlich ´Das Wunder des Malachias´ Alle Freunde der Jazzmusik und Sammler außergewöhnlicher Soundtracks können sich auf eine rundum besondere CD- Zusammenstellung freuen. Das Wunder des Malachias: Party On The Rock - Malachias Blues - Madison 33 Warum sind sie gegen uns?: Motorgang - Gisela und Günter Der Stern von Afrika: Matthias Dixie Die goldene Pest: Originalthema - Chrysanthemen Blues Ohne Dich wird es Nacht: Melodie in Es Menschen im Hotel: Originalthema Das Glück läuft hinterher: Originalthema Ohne Dich wird es Nacht: Thema in Moll Zwei Berliner in Paris: Zwei Berliner in Paris Das Glück läuft hinterher / Oma ist noch besser / Am grünen Strand der Spree: Jockey Bounce Scampolo: Originalthema Die goldene Pest: Originalthema - Dog Flight Bar - Chrysanthemen-Dixie - Listen Darling Der Mann im Strom: Originalthema Bumerang: Originalthema Der Besuch: Carla Thema Rheinsberg: Am Seeufer - Boots Party

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Stand: 19.02.2019
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Wolfgang Neuss - Zweimal Neuss von Gestern (2-CD)
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2-CD mit 24-seitigem Booklet, 19 Einzeltitel. Spieldauer ca. 127 Minuten. Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich: Kaum, dass die Deutschen den von ihnen angezettelten Weltkrieg verloren hatten, spitzten sie schon wieder die Lippen, um ein altbekanntes Landser-Lied anzustimmen: ´Wer will unter die Soldaten..´ Das war Mitte der fünfziger Jahre. Als Ost und West sich ihren Kalten Krieg lieferten, wurden die Deutschen wieder gebraucht. Nun hiess die Wehrmacht neuerdings Bundeswehr. Wolfgang Neuss, in diesen Jahren Berlins unumstrittener Kabarett-Star Nr. 1, bekannt von Film, Funk, Bühne und Fernsehen, griff das brisante Thema auf. Und das gleich zweimal. In seiner Geschichte ´Zwei Berliner in Paris´ setzen sich zwei alte Frontschweine, die schon in Russlands Weiten im Dreck gelegen hatten, erneut Richtung Frankreich in Marsch und haben dort allerlei Aha- und Déjà-vu-Erlebnisse. Und in der ´Serenade für Angsthasen´ hofft Militär-Geiger Schüttepo, der schon den Rückzug der deutschen Truppen von der Ostfront befidelt hatte, dass seine musikalischen Kunststücke auch bei der NATO gefragt sein werden. Zwei kabarettistische Variationen über ein Thema, das neürdings wieder Aktualität erlangt. In beiden Aufnahmen gibt es ein Wiederhören mit Wolfgang Neuss, dem unvergessenen Tausendsassa der deutschen Kabarett-Szene. Ferner sind Neuss-Kumpel Wolfgang Gruner von den Berliner ´Stachelschweinen´ mit von der Partie, Katrin Schaake, Heinz Holl und das Johannes Rediske-Quartett. Mehr als vierzig Jahre schlummerten diese Kabarett-Highlights in den Archiven. Jetzt sind sie endlich wieder zu hören. Auf einer Doppel-CD von Bear-Family Records. 2 x NEUSS VON GESTERN Zweimal Neuss von gestern – als das Gestern noch heute war, ist dieser Neuss die ganz große Nummer. Ein komödiantischer Tausendsassa, ein kabarettistischer Alleskönner, bekannt von Film, Funk, Schallplatte, Kabarett-Keller, Theater-Bühne und Fernsehen, omnipotent und großspurig überall präsent, frisch, frech, fröhlich, frei, einer, der das Herz links auf dem rechten Fleck trägt und mit seiner berühmt-berüchtigten Schnauze immer vorneweg ist: Wolfgang Neuss. Sein Talent, dem Volk aufs Maul zu schauen, seine Sprache zu sprechen, seine Gedanken zu denken und zu formulieren, was der kleine Mann ums Eck hätte formulieren können, wenn er es gekonnt hätte all das machte Neuss als ´Mann mit der Pauke´ schnell zum Begriff. Die weit über fünfzig Kinofilme, in denen er zumeist, wie zuvor im Kabarett, als Duo Partner von Wolfgang Müller zu sehen war, machten ihn bald populär. Und man liebte diese Knalltype von nebenan, man feierte ihn, wenn er in der Berliner Waldbühne vor Zehntausenden ´´denen da oben´´ Zunder gab, man fühlte mit ihm, wenn er ebenso listig wie lustig, ebenso verschlagen wie verlegen, ebenso aggressiv wie herzlich, ebenso naiv wie durchtrieben auf die Pauke haute und um sich schlug ein Angsthase mit Zivilcourage, ein Rauhbein mit Schandmaul und Schlächter Charme. Später, in den Sechzigern, hielt er´s mit den rebellierenden Studenten, ging mit ihnen auf die Straße, mutierte vom Spaßmacher zum Politclown, drehte seine eigenen Filme, stieß vom tagespolitisch orientierten Kleinkunstkeller-Kabarett zur Satire vor und setzte mit seinen drei Einmann-Shows ´Das jüngste Gerücht´, ´Neuss Testament´ und ´Asyl im Domizil´ Maßstäbe. Bald war der Berliner aus Breslau als Kabarettist die Nummer eins, Deutschlands schärfster und zugleich populärster Satiriker unter den Spaßmachern. Wolfgang Neuss spielte Shakespeare und Musicals, stand in Boulevard-Klamotten auf der Bühne und im ´Viet Nam Diskurs´ von Peter Weiss. Er dachte Brandts Ostpolitik vor, er ersann Slogans wie ´´Pack den Willy in den Tank´´, trommelte für die SPD, warb für die außerparlamentarische Opposition und flog prompt aus der Partei. Er verriet Fernseh-Mörder, war immer für einen Skandal gut und lebte erst richtig auf, wenn ihm der mächtige Gegenwind der Mächtigen entgegenblies. Er gründete eine Satire-Zeitschrift, die sich ´Neuss Deutschland´ nannte und alles andere als ein harmloses Humor-Blättchen zum Ablachen war. Das ´Organ des Zentralkomiker-Teams der Satirischen Einheitspartei Deutschlands´ trug Charlie Chaplin im Wappen und forderte lauthals den kategorisch-kabarettistischen Imperativ: ´´Komiker aller Länder, vereinigt Euch!´´ Seine scharfzüngigen Pointen waren gefürchtet. Als Wolfgang Neuss dann einsehen mußte, daß die Witze auf der Straße und auf dem glatten Parkett der Profi Politiker gemacht werden, daß

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Stand: 19.02.2019
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